glaubte ich an die sterne, so würde ich sagen, sie waren mir hold im oktober 2009, doch das einzige, woran ich glaube, ist mein eigener arsch, und den hab ich im oktober plattgearbeitet.
zeit, ort und vorgang sind verklumpt wie schwerer hefeteig. wann habe ich was wo gemacht? ich kann mich nicht erinnern. ob es an der neuen, schwarz-gelben regierung liegt, dass ich den vergangenen monat nur noch anhand meiner agenda rekonstruieren kann? der output an fotos, jedenfalls, war nicht gering. ich habe etwa 3500 mal auf den auslöser gedrückt.
die wahrscheinlichkeit, dass ein schimpanse mindestens 10 brauchbare fotos macht, wenn man ihm ne moderne digitalkamera in die hand gibt, und 3500 mal fotografieren lässt, ist relativ hoch. bei mir sind es immerhin ca 1500, die sich auf 13 bis 15 verschiedene webseiten, einige magazine und tageszeitungen verteilen.
ich bin zu einer contentfabrik mutiert, aber heute, zum monatsende, stehen die räder still, und die fabrik zeigt was sie im auftrag der kunden produziert hat.
elena
los jungs, gebt es zu: wer von euch würde auf idee kommen, freiwillig ne rumänin zu vögeln? keiner? dann entgeht euch aber was. mir ist die kinnlade runtergeklappt, als ich lory und ihr team kennengelernt habe. dank ihr und ihren mädchen begann der monat mit dem guten gefühl, ein weiteres vorurteil in meinem leben abgebaut zu haben. mädchen wie elena haben wesentlich dazu beigetragen, indem sie und ein anderes modell sich gegenseitig die muschis vor der videokamera geleckt haben. menschen, die sich gegenseitig lecken können nicht schlecht sein, oder?
ich bin begeistert von den rumänischen mädchen in solingen und düsseldorf! was bei mir funktioniert, funktioniert auch bei anderen. ich fordere toleranzworkshops für uns deutsche, in denen wir erotikvideos von frauen und männern fremder herkunft drehen können, um vorurteile abzubauen. das ist deutlich effektiver, als folkloretänze aufzuführen.

vanessa
mein gott ist das ein schöner mund… vanessa und ich sind uns diesen monat häufiger begegnet. darüber habe ich mich sehr gefreut, denn vanessa ist nicht nur ausgesprochen hübsch, sie hat auch ein erstaunlich gutes körpergefühl - die bilder schiessen sich fast von alleine. am ende des monats, jedoch, ist die stärkste erinnerung die, an ihren mund. an ihre lippen. an diesen großartigen faltenwurf, den die natur geschaffen hat! (und den ich nie richtig zeigen kann…)
v. befriedigt zutiefst mein ästhetisches empfinden. der humanistische erziehungsansatz meines vaters jedoch, zwingt mich dazu, nicht nur über ihren arsch, ihre titten und ihre beine zu sprechen, sondern auch über ihre persönlichkeit. gerne. das v in vanessas namen steht für “verdammt nett”.


ts viola
ts ist die abkürzung für jene tomatenscheibe, die deinen burger zu etwas besserem macht. ich wette die typen aus dem marketing des systemgastronomiemarktführers wären damals nie auf die idee gekommen, dass “ts” später mal als abkürzung für das wort transsexuell weltweit für furore sorgen würde, und dass männer lieber zarte, haarlose knaben mit brüsten vernaschen, als fettige hamburger mit holländischem fake-gemüse.
einer dieser transen (falsche, aber gängige bezeichnung), hat mich aufgrund ihres gesichts und ihrer unnachahmlich scheuen art zu beginn des monats, völlig unerwartet zu begeisterungsstürmen hingerissen: ts viola. fotos, aber keine daten. habe die koordinaten verloren. macht nichts. wir laufen uns mit sicherheit wieder über den weg. dann werde ich sie dazu überreden, für mich auf einer waldlichtung im bambikostüm zu posieren.

wamder
manchmal lautet der auftrag: fotografiere möglichst viele frauen in möglichst kurzer zeit. kreativschwuchteln stampfen mit dem fuß auf den boden und sagen “ich kann so nicht arbeiten!” für mich, dagegen, ist es ne sportliche herausforderung. im rahmen einer solchen foto-fiesta habe ich wamder getroffen.
auf eine frau wie wamder fährt man entweder ab, oder man ist schwul, bzw. impotent. auf mich trifft in diesem fall vorübergehend das letztere zu. grund: das superscharfe ost-chick bewegt sich derart professionell vor der kamera, dass ich jede sekunde dafür nutze, um gute fotos zu machen. gedanken an einen möglichen geschlechtsverkehr kommen nicht auf. bin abgelenkt von der jagd auf das beste foto.
angelina
ich danke dem schicksal, dass es mich auf die schiefe bahn gelenkt hat. jetzt sehe ich fast täglich schöne frauen. im reigen derer, die besonders sind, tummelt sich ein begehrenswertes geschöpf mit dem namen angelina.
beim shooting mit angelina stehen mir zeit und kreativer spielraum ausreichend zur verfügung. ich verschwende beides, um möglichst lange die perfekte harmonie in ihrem gesicht zu betrachten, in welches herrlich blaue augen gebettet sind, deren konturen ein sublimes gefühl von exotik beim betrachter hervorrufen, und welche die schönheit der symmetrie unter spannung setzen.
während sich mein verstand noch beim minnesang aufhält, hat der decoder auf dem viehischen kanal die botschaft des schönen gesichts bereits entschlüsselt: fick mich, meine dns ist super!
welchen wortlaut meine antwort auf diesem kanal hat, weiß ich nicht - wahrscheinlich aber, ist sowas wie “super, nehm ich!”
wenn man zwischen ficken und nichtficken hin- und her oszilliert, lädt sich die atmosphäre auf. genau wie vor einem gewitter. geübte vielficker wissen genau, wann sie in einer solchen situation ihren penis in die vagina einführen müssen, um maximale wirkung zu erzielen. ich hingegen, versuche die spannung in der luft möglichst lange aufzurechtzuerhalten um sie pixel für pixel auf den chip zu bannen.
hier sind die fotos vom nicht-sex mit angie…

